Geschichte – Essen
Alle Mahlzeiten werden über dem Feuer zubereitet. Der Herd ist auf
einem Tisch aufgebaut. Er besteht aus Steinen, die mit Asche bedeckt
sind und eine U-Form bilden. Auf das "U" wird eine Eisenplatte
gelegt, die runde Löcher aufweist für die Pfannen. Vorne wird
mit Holz eingeheizt, was eine geübte Hand erfordert, damit das Essen
nicht anbrennt.
Das Hauptnahrungsmittel hat von Mais auf Reis gewechselt. Obschon Mais
immer noch ein wichtiger Bestandteil auf dem Speiseplan einnimmt, werden
nun mehr Reis und Frijoles (Indianerbohnen) angepflanzt. Die Guaymies
kennen auch verschiedene Knollenfrüchte, die unseren Kartoffeln ähnlich
sind. Der Urwald liefert ihnen Palmito (das Mark einer Palmenart) und
auch die Spitze einer Farnart kann gegessen werden. Auf dem Gelände
der Familie Carrera wachsen auch viele Fruchtbäume wie zum Beispiel
Mandarinen, Orangen, Lichis, Wasseräpfel, Mango … Weiter bieten
auch Bananen, gekocht oder reif gegessen, eine gute Abwechslung auf dem
Speiseplan.
Unsere Gäste verwöhnen wir gerne mit all diesen Köstlichkeiten. |
 |